Igel
Grundsätzlich gilt:
1. Igel sind geschützte Tiere. Sie zu fangen ist verboten.
2. Igel sind in ihrem Bestand nicht gefährdet.
3. Wann Igel Winterschlaf halten richtet sich nicht nach dem Monat, sondern nach den Außentemperaturen.
4. Das Überwinterungsgewicht ist nicht von so großer Bedeutung wie bisher angenommen.
5. Der Winter dient der natürlichen Auslese und somit der Arterhaltung.
6. Ein kranker oder verletzter Igel gehört zunächst zum Tierarzt.
Igelberatung erhalten Sie beim Bund Naturschutz Tel. 09191 65960 oder unter Tel. 09190 418 (I. Gaffal).
Infos und Anlaufstellen finden Sie unter Pro Igel.
Feldhasen
Grundsätzlich gilt:
1. Feldhasenbabys kommen voll behaart zur Welt. Sie müssen von der Mutter nicht gewärmt werden.
2. Sie sind typische Platzhocker, d.h. sie bleiben an einer Stelle sitzen und warten bis ihre Mutter kommt, um sie zu säugen (2x am Tag).
3. Es ist unnötig, sie künstlich aufzuziehen. Außerdem ist die Handaufzucht wegen des empfindlichen Verdauungstraktes der Tiere nicht einfach.
4. Lassen Sie die Hasenkinder an Ort und Stelle! Die Mutter findet sie!
Wildvögel
Grundsätzlich gilt:
1. Vögel dürfen von Menschen angefasst werden... Sie werden trotzdem weiter versorgt.
2. Verletzte Vögel: Zum Tierarzt bringen! Dort wird der Finder weiter beraten.
3. Befiederte Jungvögel, auch wenn noch flugunfähig:
Sitzen lassen! Sie stehen mit den Altvögeln in Kontakt und werden versorgt.
Werden sie in Gefahrenzonen gefunden: Zur Seite ins Gebüsch setzen
4. Unbefiederte oder kaum befiederte Vögel (Bauch, Rücken nackt), die außerhalb des Nestes gefunden werden: Sofort wärmen! Anschließend das Nest suchen und wenn möglich wieder ins Nest setzen.
5. Junge Mauersegler und Schwalben, die am Boden gefunden werden, werden nie außerhalb des Nestes gefüttert: Ins Tierheim bringen, oder, außerhalb der Öffnungszeiten, 09191 66368 anrufen.
Infos und Anlaufstellen finden Sie bei der Wildvogelhilfe.
