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01.06.2021 18:00

Tiere im Auto? - Nein!

Innerhalb kürzester Zeit kann sich der Innenraum eines Autos auf unerträgliche 4o – 5o Grad aufheizen. Auch offene Fenster, Schattenparkplätze oder ein bedeckter Himmel bieten keine ausreichende Sicherheit. Im Gegensatz zu uns Menschen können sich die Vierbeiner durch Schwitzen über die Haut keine Kühlung verschaffen. Und da das kurz mal Einkaufen nicht immer eingehalten werden kann, kann ein Kreislaufversagen des Tieres zum Tode führen.

Spaziergänge und sportliche Betätigung mit dem Hund sollten in den Morgen- oder Abendstunden erfolgen, vor allem ältere Tiere sind bei starker Hitzeinstrahlung gefährdet, heißen Asphalt bitte meiden. Zuhause sollten die Tiere kühle Flecken und Schatten aufsuchen können, Wasser muss stets bereitstehen.

Alle Tiere, die in Käfigen leben, sollten einen Schattenplatz aufsuchen können, falls nicht, müssen die Unterkünfte durch ein Segeltuch oder einen Sonnenschirm vor Sonne geschützt werden. Auch hier ist die ständige Wasserversorgung wichtig.

Katzen machen hohe Temperaturen weniger aus, Landschildkröten und Wellensittiche mögen es ebenso warm.
Für Hunde und Kleinsäuger wird die Hitze schneller zur Qual, denn sie können nicht schwitzen und sind anfälliger für Hitzschlag.

In jedem Fall aber ist ein schattiger Rückzugsort Voraussetzung und die Wasserversorgung muss gewährleistet sein..

Bei Anzeichen einer Überhitzung des Tieres wie starkes Hecheln, Schwäche, ev. Bewegungsstörungen, das Tier sofort in eine kühle Umgebung bringen, feuchte Tücher auflegen und Wasser anbieten. Umgehend mit einem Tierarzt in Verbindung setzen, um weitere Maßnahmen abzuklären.

Auch unsere Wildtiere brauchen Hilfe! Durch das Aufstellen von Wassertränken in Gärten kann unseren Vögeln, Igeln, Eichhörnchen und Co. mit geringem Aufwand durch die heißen Tage geholfen werden!

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